Nochmal 7 Tipps zum Reiten im Winter für das Pferd

7 tolle Tipps fürs Winterreiten
7 Tipps damit das Pferd im Winter gesund bleibt und sich nicht verletzt oder erkältet.

Im zweiten Teil unserer Tipp – Serie gibt es wertvolle Tipps zum Reiten im Winter für den Umgang mit dem Pferd.
Pferde frieren zwar deutlich später bzw. sind sie robuster als wir Menschen, dennoch ist das Handling im Winter ein anderes.

Damit Du im Winter nichts falsch machst haben wir dir alle Tipps bereit gestellt. Hast Du schon den ersten Teil unserer Serie „Reiten im Winter – Teil 1“ gelesen?

Tipp 1 – Reite im Winter nur, wenn es sicher ist

Die Sichtverhältnisse sind schlecht, der Boden ist nass oder gefroren und vielleicht auch noch von Schnee bedeckt. Du hast wenig oder kaum Chancen vorauszuahnen, wo Dein Pferd hintritt. Von daher überlege Dir gut, ob Du einen Ausritt in unbekanntem Terrain unternehmen möchtest oder noch besser, bei widrigen Sicht- und Bodenverhältnissen gehe erst gar kein Risiko ein und reite besser in der Reithalle. Wenn das Pferd sich vertritt, ausrutscht oder stürzt gefährdest Du nicht nur die Gesundheit deines Tieres sondern auch die eigene.

Tipp 2 – Abschwitzdecke beugt Erkältungen vor

Üblicherweise bekommen Pferde im Winter ein schönes dickes Winterfell. Das hat die Natur so geregelt, damit Pferde -wie viele andere Tiere- den Winter auch ohne uns Menschen gut überstehen können. Ist der Winter erst streng und wird dann milder bzw. die Temperaturen wärmer droht Erkältungsfahr. Logisch: Zu warmes Fell und zu warme Temperaturen führen dazu dass das Pferd anfängt zu schwitzen. Und das bereits bei wenig Bewegung oder Einsatz.

Ein nasses Pferd im Winter (nass vom Schweiß) bekommt man auch nicht so schnell wieder trocken so dass es nur zwei vernünftige Optionen gibt. Die erste Option ist, lass es garnicht erst soweit kommen. Das ist aber grade für Gelegenheitsreiter und Reitbeteiligungen oder beim festgeschriebenen Training gar nicht mal so einfach. Die andere Variante. Besorge Dir eine vernünftige Abschwitzdecke*.

Mit dieser kann die Feuchtigkeit zügig vom Pferd nach außen an die Umgebungsluft abtransportiert werden und das Tier wird gleichzeitig vor kühler Zugluft geschützt. In manchen Ställen ist auch ein Pferdesolarium verfügbar, dass genau bei diesen Witterungsbedingungen natürlich toll beim Trocknen unterstützen kann. Wenn Du Dich neben das Solarium stellst, bekommst du von der wohligen Wärme natürlich auch noch etwas ab.

Wenn Dein Pferd nicht geschoren ist solltest Du in jedem Falle eine Abschwitzdecke im Winter verwenden. Nicht geschorene, nasse Tiere haben auf Weiden und Paddocks nichts zu suchen.

Aber auch geschorene Tiere brauchen besonderen Umgang, damit sie sich die empfindlichen Nieren nicht entzünden. Nach jedem Training bzw. Ritt immer sofort zur Abschwitzdecke greifen.

Tipp 3 – Warmes Auftrensen im Winter

Wenn Du das Gebiss der Trense vor dem Auftrensen in warmes Wasser legst, bekommt dein Pferd keinen kalten Schauer ab. Kaltes Metall kann furchtbar unangenehm sein und auch dazu führen, dass sich das Tier ernsthaft erschreckt. Mit einem warmen Eimer Wasser, in den Du die Trense vorher kurz einlegst, machst Du es Deinem Pferd auf jeden Fall viel angenehmer.

Tipp 4 – Ausritt am besten nur mit Nierendecke

Wenn ihr ins Gelände reitet denk auch an die Nierendecke. Sie verhindert das Auskühlen der Niere und der gesamten Rückenpartie und verhindert, dass der empfindliche Rücken des Tieres Zug bekommt. Man erhält gescheite Decken bereits um 25 €. Diese sind dann bereits wasserabweisend und zum Teil mit Fleece gefüttert. Ein wirklich gutes Modell vom Hersteller Pfiff haben wir  hier*gefunden. Viele weitere Ausreitdecken gibt es übrigens auch bei Amazon*.

Tipp 5 – Das Pferd muss auf Betriebstemperatur gebracht werden

Im Winter ist es wichtig, dass das Pferd erstmal die Möglichkeit hat, warm zu werden. Reite also vorher 20 Minuten im Schritt bevor es richtig losgeht.
So haben die Muskeln eine Chance vorher warm zu werden und das Verletzungsrisiko für das Pferd sinkt.

Tipp 6 – Gefrorenes Gras ist nicht gesund

Das Pferd kann zwar auf der Koppel stehen, aber gefrorenes Gras ist absolut tabu. Besser ist, darauf zu achten, dass immer warmes bzw. normal temperiertes Heu zu bringen. Grundsätzlich gilt: Gefronenes Essen verträgt Pferd nicht. Neben dem Gras gehören auch keine gefrorenen Äpfel und Möhren in den Pferdemagen, da sie es nicht vertragen. Es gibt Quellen, die sogar Hufrehe auf zu kaltes Essen zurückführen.

Tipp 7 – Aufstollen im Schnee verhindern

Du kannst das Aufstollen von Schnee ganz einfach mit diesem kleinen Helferlein namens Snowgrip* verhindern. Kostet nicht die Welt und bringt unheimlich viel.

Zurück zu den 7 Tipps fürs Reiten im Winter für Menschen.

 

 

 

1 Kommentar zu Nochmal 7 Tipps zum Reiten im Winter für das Pferd

  1. Ich hätte gerne selber ein Pferd, bekomme aber keines ?
    Seid froh über eure Pferde oder RB, wenn ihr eine habt. Meine Eltern erlauben mir keine unter 18.Dann das ich es ja selber entscheiden…

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